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 II. Weltkrieg in Geilenkirchen / WW2PortalHomeGeilenkirchenWeltkrieg II
2. Weltkrieg in Geilenkirchen

Während des 2. Weltkrieges wurde Geilenkirchen arg in Mitleidenschaft gezogen. Fotos aus dieser Zeit finden Sie im Archiv oder auch in verschiedenen Ausgaben des Heimatkalenders.

Die Anlagen des Westwalls befanden sich in unmittelbarer Nähe. Befestigte Stellungen im Wurmtal östlich von Geilenkirchen und Bunkeranlagen in Beeck und Süggerath waren im November 1944 stark umkämpft.

Die Stadt Geilenkirchen wurde im Zweiten Weltkrieg zu rund 80 Prozent zerstört.

Geilenkirchen war stark befestigt. Die Bunkeranlagen in der Nähe Süggeraths und Befestigungen in der Nähe Beecks wurden gegen Kriegsende noch ausgebaut. Südöstlich von Geilenkirchen, wurde ein etwa 10 km langer Minengürtel ausgelegt, der vorbei an Immendorf und Puffendorf in Richtung Jülich führte. Entlang der Wurm zwischen Übach-Palenberg und Randerath hat es damals etwa 400 Bunker gegeben.

Die Spuren der Befestigungsanlagen waren noch bis in die 1970 Jahre sichtbar, sind aber heute weitgehend verschwunden. Lediglich zwei zwischen Süggerath und Geilenkirchen angelegte Geländehindernisse (so genannte Panzergräben) sind noch erkennbar. Eine Tafel östlich von Beeck erinnert an die ehemalige Bunkeranlage des Westwalls.
 Fotos Bahnübergang Richtung Immendorfup
 
anklicken anklicken anklicken

Quelle hist. Fotos: WW2 History-Book

Operation Clipper: Eine von britischen und amerikanischen Kräften (British XXX Corps, US 84th Infantry Div.) gemeinsam durchgeführte Operation startete im November 1944. Amerikanische Truppen sollten Prummern und Gebiete östlich von Geilenkirchen einnehmen. Britische Einheiten hatten die Aufgabe nördlich und westlich von Geilenkirchen auf Bauchem und Tripsrath vorzurücken. Die 84. US Division sollte danach die Stadt besetzen. In der letzten Phase sollte das Wurmtal nordöstlich von Geilenkirchen eingenommen und Hoven, Müllendorf, Würm und Beeck besetzt werden.

 Der Westwallup
Westwall bei Aachen
1) Westwall (Höckerlinie) bei Aachen
Westwall-Bauwerk bei Aachen
2) Westwallanlage bei Aachen
nasser Graben Westwall Geilenkirchen
3) 'nasser Graben' bei Burg Trips

Die ersten beiden Fotos oben zeigen den Westwall / die Siegfried-Line bei Aachen, in der Mitte einen Sperrgraben bei Burg Trips Geilenkirchen. Zur Anzeige einer Großansicht können Sie die Vorschaubilder anklicken.

Die Panzersperranlagen wurden wegen ihrer Form auch Höckerlinie oder Drachenzähne genannt. Die Höcker aus Stahlbeton stehen in mehreren Reihen auf einem gemeinsamen Fundament. Regulär lassen sich zwei Hindernistypen nachweisen: Das Hindernis vom Typ 1938 mit 4 von vorne nach hinten ansteigenden Zähnen und das Hindernis 1939 mit 5 dieser Zähne (Foto 1).
 
nasser Graben Westwall Geilenkirchen
4) 'nasser Graben' bei Burg Trips

zerstörte Bunkeranlage
5) zerstörte Bunkeranlage
Es wurden aber ebenfalls sehr viele unregelmäßige Höckerlinien gebaut. Wo es die Geografie der Gegend zuließ, wurden anstatt der Panzersperren wassergefüllte Gräben ausgehoben. Überbleibsel solcher Anlagen finden sich noch in der Nähe des Spielplatzes Müllendorf und bei Burg Trips.

Westlich von Burg Trips kann man noch eine der Befestigungsanlagen erkennen: Einen Panzergraben, der dem Westwall / den Befestigungsanlagen auf der Anhöhe rechts der Wurm vorgelagert war. (Foto 3)

Östlich von Burg Trips, versteckt hinter Baumbewuchs, sind die Reste eines weiteren 'nassen Grabens' zu sehen. Auch dieser Panzergraben war Bestandteil des Westwalls und den Befestigungsanlagen auf der Anhöhe östlich der Wurm vorgelagert. (Foto 4)

Wenn sie sich für diese Zeitepoche interessieren, haben sie sicher schon von den Kämpfen im Wurmtal bei Geilenkirchen, Burg Trips oder auch von Schloss Leerodt gelesen.

Während der Kämpfe an der Rurfront zum Ende des zweiten Weltkrieges befand sich auf Schloss Leerodt ein Notlazarett der US-Armee.

 Westwall-Webseitenup

Siehe ebenfalls: "externe Links" in der rechten Spalte
http://www.westwall-museum.de/
http://www.westwall.page.cx/
http://www.neckar-enz-stellung.de/
http://home.t-online.de/home/go-now/ Westwall im Saarland
http://d.lois.bei.t-online.de/ Westwall in Nordrhein-Westfalen
http://www.westwallmuseum-irrel.de/ Panzerwerk Katzenkopf
http://www.westwallmuseum-sinz.de/
http://www.7grad.org/ Infos über den Westwall in NRW, Region Aachen
http://www.jinxed.de/westwall/update.php3


 Literatur: "The men of company k"up
Das Buch (Englisch) beschreibt Erinnerungen aus der Sicht eines beteiligten amerikanischen Soldaten ('Die Männer der K-Kompanie')


Sprache: englisch, ISBN 0-553-26272-6
 
 Literatur: 'The battle for Geilenkirchen'up
 
Ein weiteres sehr gutes Buch über die Kriegsgeschehnisse in GK ist von Ken Ford mit dem Titel: Assault on Germany "The battle for Geilenkirchen". Battle of Britain Prints International, 2008 - 55 Seiten. Eine Kopie finden Sie in der Stadtbücherei.

Das Buch ist nach der Neuauflage (15. Oktober 2009) nun wieder als Neuexemplar für etwa 25 Euro erhältlich. In entsprechenden Online-Börsen und Internet Buchshops könnten Sie fündig werden.

Sprache: englisch, ISBN-10: 1848840985, ISBN-13: 978-1848840980
 
 Literatur: 'The battle of Germany' up
 
'The battle of Germany' von Theodore Draper. (The 84th infantry division in the battle of Germany, November 1944 - May 1945)


Sprache: englisch
 
 Literatur: "Rurfront 1944/45" (Rur-Überquerung)up
 
Ein interessantes Buch des Autors Hans Kramp aus Linnich (mit vielen Fotos und Berichten auf ca. 570 Seiten), das zum Preis von ca. 40 Euro in lokalen Buchhandlungen erhältlich war: "Rurfront 1944/45". Sprachen: Deutsch / Englisch

Der Autor verstarb vor einigen Jahren, jedoch wurde das Buch von den Nachkommen des Herrn Kamp noch einmal neu aufgelegt.

Sprache: englisch / deutsch
ISBN-13: 9783923219001
Rurfront 1944/45 front Rurfront 1944/45 back

Weil ich sehr häufig email-Anfragen zum 2. Weltkrieg, speziell zur "Rurfront" und "Rur-Überquerung" hatte (Lindern ist 4 km entfernt von Linnich), gibt's nun eine Seite zu diesem Thema. Zu den Geschehnissen entlang des Westwalls (Siegfriedlinie) im Bereich Geilenkirchen werde ich demnächst Informationen ins Netz stellen.

Meine Infoseite zur Rurfront, Linnich-Rurdorf-Tetz
 
 Karteup
 
Während in den Ardennen noch heftige Kampfhandlungen anhielten, verteidigte die 102te Division im Bereich Geilenkirchen einen Brückenkopf, der später im Februar Ausgangspunkt für die Rurüberquerung bei Linnich sein sollte. Die Karte zeigt die Situation am 24. Dezember 1944. Die Grafik wurde mir nach einem Emailkontakt von Herrn Leibnitz zur Verfügung gestellt.

Bericht der Handlungen vom 3. - 28 November (englisch) bei Waurichen Immendorf Beeck

The Ninth Army Attacks November 3 to November 28, 1944





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