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 geografische Lage der Stadt Geilenkirchen

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Google-Map

Satellitenbild von Geilenkirchen

Mit der neuen Funktion bei Google können sie eine Satelitenaufnahme von Geilenkirchen abrufen. Die Ansicht kann in verschiedenen Modis (auch als Karte) dargestellt werden und lässt sich für Detailansichten herauszoomen.
  Satelitenaufnahme von Geilenkirchen
 

Auf dem Globus ist die geografische Lage Geilenkirchens zu sehen: Unsere Stadt liegt in NRW und gehört zum Kreis Heinsberg.

Geographische Lage:
50:57:53 N   -   50° 57' nördliche Breite
06:07:14 E   -   06° 07' östliche Länge

Lat:     N (50.9648)
Lon:     E (6.1205)

X:       681300m
Y:       6581900m

Höhe:    95 m über Normal Null

Übrigens leben wir im westlichsten Zipfel Deutschlands.
westlichster Grenzstein Deutschlands

So finden sie GK auf einer Deutschlandkarte: Einfach in der vertikalen Mitte der Deutschlandkarte ganz nach links. Unmittelbar an der niederländischen Grenze nachsehen.

  Kommentar:

Böse Zungen behaupten, das gerade deshalb nach der Öffnung der Ostgrenze besonders viele neue Bürger in den Kreis kamen. Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste: Erst mal so weit nach Westen wie möglich! Von Geilenkirchen aus erreichen sie die Niederlande in 10 und Belgien in 25 Autominuten. 
  




Geilenkirchen im Dreiländereck Niederlande - Belgien - Deutschland

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Weitere Karten im Menü 'Karten'
 

Die Wurm

Das kleine Flüsschen Wurm fließt mitten durch Geilenkirchen und bildet die natürliche Grenze zwischen dem ursprünglichen Geilenkirchen und dem Stadtteil Hünshoven. Sie entspringt in Aachen, fließt von dort aus vorbei an Würselen und Herzogenrath, durch Geilenkirchen und mündet nördlich von Heinsberg in die Rur.

Als Wurmrevier bezeichnete man in den 20er bis 60er Jahren das Zechengebiet (Steinkohle) von Alsdorf, Herzogenrath, Hückelhoven, Kerkrade, Kohlscheid, Merkstein und Siersdorf.
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(Wasserläufe - Höhen).

 

Namensgebung für das Flüsschen Wurm

(ganz nebenher: Die Wurm ist eine 'sie')

"borm"   "worm"   "wurm"

Welchen Ursprung der Name 'Wurm' nun hat, legte der Geilenkirchener Heimatforscher Joseph Gatzen in einer Arbeit aus dem Jahre 1925 fest. Der Name Wurm geht danach auf eine nichtdeutsche Wortwurzel hervor. Ursprung ist nach seinen Ausführungen das Wort „borm“, die dem lateinischen „formus“, unserem "warm" entspricht und "sprudeln, sieden" bedeutet. Die Wurm hat also ihren Namen als "warmer Bach" von den Bewohnern des Landes erhalten, die ihre Abwässer in die Wurm leiteten und sie aufwärmten. Das war äußerlich daran zu erkennen, dass die Wurm im ersten Verlauf dampfte.

Die Franken haben bei der Eroberung des Landes den Flußnamen von den Bewohnern (Kelten) übernommen. Durch den Übergang des anlautenden "b" in "w" - eine durchaus lautgesetzliche Erscheinung - glich sich der Name "borm" dem niederdeutschen "worm" an. Nun, heute nennen wir sie "Wurm".
 
 

Noch ein wenig Geologie

Durch den Verlauf der erweiterten Maas während der Eiszeit wurde natürlich so mancher Kübel Sand abgelagert. Wenn wir (aus welchem Grund auch immer) Löcher graben, können wir die Sandkästen der Kinder gleich auffüllen. Westlich von Geilenkirchen gibt es immer noch Heideland, die „Teverner Heide“. Früher gab es einmal mehr davon, nicht nur westlich der Stadt. Davon zeugen die Namen der Ortschaften Hochheid und Niederheid.

   



 Teverner Heide
 
Unser fruchtbarer Ackerboden entstand durch die Vegetation nach der Eiszeit. Die Waldgebiete haben unsere Vorfahren eigenhändig gerodet. Das erklärt auch die häufig vorkommende Endung „rath“ (von Roden) bei den Namen der umliegenden Dörfer, z.B. Hatterath, Gillrath, Grotenrath oder Süggerath.

Übrigens hat der Name des oft belächelten SELFKANTs (eine westliche Gemeinde des Kreises) seine Begründung auch durch den Sandboden. Der Begiff "Selfkante" änderte sich im Wandel der Sprache und würde bei heutiger Namensgebung "Sandkante" sein (sagte mein Heimatkunde-Lehrer).

In einer Veröffentlichung der lokalen Presse (2006) wind nun vermutet, dass die Bezeichnung vom Saeffelbach abgeleitet wird. Vor vielen Jahrhunderten zunächst «Safia» genannt, später daraus Saefele abgeleitet. Nachforschungen ergaben, dass eine Ableitung - ähnlich wie bei den im Maas- oder Roerland gebräuchlichen Bezeichnungen Maas- und Roerkant - aus Saefelland den Begriff Saefelkant entstehen ließ und im Laufe der Zeit dann «der Selfkant».