Projektbericht Nikotinpävention in der Grundschule


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Dienstag, den 21.06.2005


Seite 09



Theoretisches Fachwissen

Heute hat die Lehrerin mit den Kindern über die Schadstoffe, die sich in einer Zigarette befinden und deren Risiken gesprochen. Zuerst wurde besprochen auf welchem Weg der Rauch in die Lunge gelangt. Die Kinder konnten es anhand eines Tubus gut erkennen und erklären. Sie erklärten das der Rauch von dem Mund über den Rachenraum in die Lunge zu den Bronchien gelangt. Ebenso erklärten die Kinder was mit den Venen und Arterien passiert wenn die Schadstoffe in den Blutkreislauf gelangen. Die Kinder erzählten von den Risiken des Rauchens wie z.B.:

  • Lungenkrebs
  • Raucherbein
  • Schlaganfall
  • Arterienverengung
  • Raucherhusten


Die Lehrerin erklärte den Kindern das jemand, der täglich 20 Zigaretten raucht im Jahr ca. eine Tasse Teer zu sich nimmt.

Durch verschiedene Experimente verdeutlichten wir den Kindern was beim Rauchen in der Lunge passiert.


Experimente

Wir haben den Kindern drei Experimente vorgeführt.

1. Experiment:

Es wurde den Kindern gezeigt wie ein Taschentuch aussieht wenn man den Rauch beim Ausatmen hindurch bläst. Den Kindern wurde deutlich das wenn man "auf Lunge" raucht, viel mehr Schadstoffe in der Lunge kleben bleiben. Darauf baute das zweite Experiment auf, weiches wir mit einer Zahnbürste, Sand und Teersalbe bestritten.

2. Experiment:

Zuerst wurde Sand auf sie Zahnbürste gestreut, dann drehte Katrin die Bürste um und strich über die Borsten. Dabei fiel der Sand wieder aus der Bürste hinaus und Katrin sagte: "So sind auch die Flimmerhärchen in euren Lungen, wenn ihr nicht raucht. Sie geben den Staub einfach während des Ausatmens wieder frei." Danach schmierte sie die Teersalbe auf die Bürste und streute wiederum Sand auf die Bürste. Der Sand fiel beim Umdrehen nicht ab, da der Teer ihn festhielt. Katrin sagte: "So sehen eure Flimmerhärchen aus, wenn ihr raucht. Sie halten den Staub in der Lunge fest und verstopfen somit auch die Atemwege. Dadurch kann der Raucherhusten entstehen."

3. Experiment:

Steffi gab den Kindern zwei Strohhalme: Einen mit einem kleinen und einen mit einem großen Durchmesser Die Kinder bekamen die Aufgabe, nacheinander mit beiden Strohhalmen ihr Namensschild vom Tisch zu blasen. Danach fragte sie die Kinder mit welchem Strohhalm es schwieriger war und was der Grund dafür sein könnte. Die Kinder sagten wie erwartet, das es mit dem dünneren Strohhalm schwieriger war. Steffi erklärte: "So müsst ihr euch das auch mit euren Adern vorstellen, sie werden enger, so dass das Blut nicht mehr so schnell durch den Körper gelangt. Ebenso verkleben die Bronchien durch die Flimmerhärchen und das Atmen fällt schwerer."



Zigarettenautomat

Zum Ende hin haben wir mit den Kindern Zigarettenautomat gespielt. Dieses Spiel wird im Stuhlkreis gespielt. An diesem Tag wurde ein Teil mit theoretischen Hintergründen erarbeitet, sodass wir durch das Spiel zur Abwechslung und Bewegung eingebracht haben. Dieses Spiel wurde noch mehrmals zwischendurch gespielt, da die Kinder daran großen Spaß zeigten.

Zum Schluss erhielten die Kinder von uns noch eine Hausaufgabe. Wir haben dazu ein Arbeitsblatt vorbereitet mit der Fragenstellung: " Warum wird doch geraucht?" Die Kinder haben heute viele Folgen und Schadstoffe der Zigarette kennen gelernt. Eigentlich sollte man, wenn man dies weiß, gar nicht zur Zigarette greifen. Zu dieser Fragestellung sollten sich die Kinder zu Hause kritisch auseinander setzen.