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mongolische Wüstenrennmäuse Ausstattung und Zubehör Einstreu

Einstreu

Zubehör und Ausstattung für Käfig und Terrarium

Normalerweise ist Einstreu (oder Tiereinstreu) ein Material, das in der Tierhaltung genutzt wird, um den Boden von Käfigen abzudecken und die Ausscheidungen der dort lebenden Tiere aufzunehmen. Bei Rennmäusen tritt diese Aufgabe in den Hintergrund, weil der Mäusekot sehr Trocken ist und von mongolischen Wüstenrennmäusen nur wenig Urin produziert wird.

Einstreu für Rennmäuse

Für Rennmäuse ist die Einstreu wichtig weil sie darin buddeln, Tunnel graben und wühlen. Da die Einstreu für den Mäusekäfig einen ganz anderen Zweck als üblich erfüllen soll, ist gewöhnliche Einstreu nicht immer ideal. Die richtige Wahl der Einstreu für den Käfig ist deshalb ganz wichtig. Für den Anfang reicht ganz normale Kleintierstreu. Die besteht aus Weichholzspänen, nicht zu verwechseln mit Sägemehl. Bei den Grundreinigungen alle 4 Wochen wird sämtliche Streu und damit Krankheitsherde (Pilze etc.) entfernt.

Kleintierstreu Weichholzspäne Hanfstroh Vogelsand
Heu Stroh Reisstroh Gartenerde Katzenstreu ?
Zusätze: Waldboden Carefresh Pallets ?
Baumwollschoten Holzwolle Exotenstreu Spielstreu



»  Welche Einstreu soll man verwenden?

Im Handel gibt es verschiedene Einstreu zu kaufen:
  • Einstreu aus Holzspänen
  • Einstreu aus Maisblättern
  • Einstreu aus Hanfstroh
  • Einstreu auf Papierbasis
Kleintierstreu ist schon OK, fällt aber beim Tunnelbau schnell wieder zusammen. Das können langfasrige Zumischungen wie Kokosfasern, Textilfasern, Papiersteifen und Holzwolle verhindern. Die Mischung macht's! Als Basis dient immer Kleintierstreu oder für Allergiker vorzugsweise Hanfstroh.

Einstreu Kokosfasern Rennmäuse
Kokosfasern


Hanfstroh Einstreu Mongolische Rennmäuse
Hanfstroh


 Kleintierstreu
Kleintierstreu


Waldboden Einstreu Mongolische Rennmäuse
Waldboden

Holzwolle Einstreu Mongolische Rennmäuse
Holzwolle

Exotenstreu Mongolische Rennmäuse
Exotenstreu


Zur Verfahrensweise bei der Untermischung von anderen Zusätzen steht im nächsten Absatz mehr. Ich nehme Textilfasern, Kokosfasern, Holzwolle und Papierstreifen.

Baumwollfasern gibt's im Zoohandel als Nistmaterial für exotische Vögel in kleinen Beuteln zu kaufen, zumindest dort wo solche Vögel angeboten werden. Die Fasern sind aus reiner Baumwolle ohne schädliche Färbung und Zusätze und etwa 6 - 10 cm lang.

Kokosfasern gibt's ebenfalls im Zoohandel und sind eigentlich nichts anderes als die langen braunen Fasern, die man außen an einer Kokosnuss 'abrasiert'. Für das Terrarium verwendet man die Fasern von reifen und vollreifen Früchten, die einen höheren Holzanteil haben.


  

»  Hanf-Einstreu

Hanf-Einstreu für die Rennmaus

Hanf-Einstreu ist eine ganz tolle Sache. Hanfstroh sollte man sich nicht so vorstellen wie normales Stroh. Es werden keine Halme sondern gehäckselte kleine Teilchen verkauft. Es wird in Pressballen und Säcken angeboten und wurde bisher in Pferdeboxen (bei den Rennpferden) verwendet. Ich habe den Hersteller angeschrieben um herauszufinden wo man es bekommen kann.

Foto links 1,5 fache Vergrößerung

 

Hanf-Einstreu habe ich im Jahr 2000 als ideale Einstreu für Kleintiere entdeckt und mir gleich einen riesigen Sack zu einem günstigen Preis bestellt. Beim Anbau von Hanf ist Chemie nicht nötig. Der Hanf wird nach Aussage des Herstellers gründlich aufbereitet: Entfasert, sorgfältig gereinigt und mehrmals entstaubt. Weil Hanf keine Schadstoffe und Schimmelpilze enthält, ist er die ideale Einstreu nicht nur für die Mäuse sondern auch für den allergisch reagierenden Rennmausbesitzer.

Vorteile: Der Beutel mit dem Hanfstroh enthält nur ganz wenig Staub (anders als bei Kleintiersteu). Die Rennmäuse haben die Option die Teilchen weiter zu zernagen (wenn sie möchten).


  • enorme Saugfähigkeit
  • staubfrei
  • geruchbindend
  • hervorragend für Allergiker
  • ohne Gerbsäure
  • Herbizid- und fungizidfreier Anbau
  • leichte Handhabung beim Einbringen
  • geringer Platzbedarf bei der Lagerung (Pressballen)
  • Entsorgung auf dem Kompost möglich

Ich kann nur hoffen, dass der Bekanntheitsgrad und das Angebot im Handel schnell zunimmt bzw. größer wird. In Zoohandlungen entdecke ich häufig nur kleine 5 kg Beutel, die (wenn sie wie bei uns aus den Niederlanden eingeführt werden) zu völlig überzogenen Preisen angeboten werden. Etwas Besseres als Hanf für die Einstreu kenne ich allerdings nicht.


 

»  Kleintierstreu

Kleintierstreu Einstreu für die Rennmaus

Ich habe herausgefunden, das Kleintierstreu noch die simpelste Lösung für neue Rennmauseltern ist. Größter Vorteil: Diese Einstreu ist überall erhältlich. Da kann man erst mal nichts falsch machen. Einstreu aus Weichholz ist optimal. Ich nehme Kleintierstreu als Basis und mische andere Materialien unter. Nicht nur den Boden leicht bedecken, denn Rennmäuse graben gerne.

Foto links 1,5 fache Vergrößerung

 
Nun ist Kleintierstreu nicht gleich Kleintierstreu! Streu wird normalerweise aus den Abfällen von Sägewerken hergestellt. Dabei fallen unterschiedliche Holzsorten ab. Entsprechend ist die Zusammensetzung nicht immer gleich.
Übliche Kleintierstreu wird speziell für die Kleintierhaltung, wegen der Saugfähigkeit aus Weichholz hergestellt und enthält keine Rindenanteile. In der Regel handelt es sich dabei um das Holz der Kiefer.
Wenn Kleintierstreu noch mit anderen Materialien versetzt wird, brechen die Bauwerke der Wüstenrennmäuse nicht gleich wieder in sich zusammen. Papierstreifen oder Holzwolle (Verpackungsmaterial) sind die preisgünstigste Lösung.
Du wirst schnell herausfinden welche Ecke im Käfig als Toilette benutzt wird und einen Austausch häufiger braucht. Bei einem kleinen Käfig macht es allerdings keinen Sinn, nur einen Teil der Einstreu zu entnehmen.

Ist Kleintierstreu auf Weichholzbasis schädlich? (externer Link)



»  Heu und Stroh  Gefahr der Einschleppung von Parasiten!

Reisstroh Einstreu für die Rennmaus

Heu und Stroh ist nicht nur eine gute Zumischung zur gewöhnlichen Einstreu, es schafft auch noch Beschäftigung. Im Zoohandel wird Heu und Stroh in kleinen Pressballen oder Beuteln angeboten. Auf den Packungen einiger Hersteller wird auf Milbenfreiheit hingewiesen. Nun könnte man ja auch Heu oder Stroh beim Bauern besorgen. Eine Hand voll gibt der Bauer gerne kostenlos ab.

Foto links: Reisstroh

 
Stroh Einstreu für die Rennmaus

In Heu und Stroh können Milben 'wohnen'. Davon ist eigentlich sogar auszugehen wenn es vom Bauernhof kommt und schon länger gelagert wurde. Also Mitgebrachtes erst (im Plastikbeutel) für 24 Std. in den Gefrierschrank, sicherheitshalber.

Foto links: gewöhnliches Stroh

 
Heu Einstreu für die Rennmaus

Mit unbehandeltem Heu oder Stroh besteht die Gefahr Milben in das Terrarium zu transportieren. Solche Fälle häufen sich in der letzten Zeit. Die mit bloßem Auge nicht erkennbaren Tierchen, können zu schlimmen Plagegeistern werden und wird man nur schwer wieder los. Folge: Parasitenbefall mit Juckreiz, Kratzen und in schlimmen Fällen Entzündungen.

Foto links: Heu

 
Unbehandeltes Stroh oder Heu gibt's für meine Mäuse nicht wenn ich mir nicht absolut sicher bin, ob alles milbenfrei ist. Also kriegen sie im Zweifelsfall keines!

Abhilfe: Zur Sicherheit Heu und Stroh vorher immer für 24 Stunden bei minus 18 Grad in die Gefriertruhe! Das sollten die Milben nicht überleben.

 

»  Weichholzspäne Hobelspäne

 Hobelspäne

Hobelspäne fallen in der Schreinerei und in Sägewerken an werden aber auch als Rohstoff für die Spanplattenindustrie und für die Pelletierung gezielt erzeugt. In allen Betrieben die Holz schneiden kann man Späne bekommen. Je nach Holzart beinhalten sie Rindenanteile. Eine Einstreu aus Weichholzspänen wäre eine Alternative. Beim Zernagen entsteht nur wenig feiner Staub, der sich in den Atemorganen festsetzen könnte. Nachteil: Oft steckt schon im Verpackungssack eine Menge Staub und Sägemehl.

 

 

»  Vogelsand

 Quarzsand

Sand der in seinen Bestandteilen aus kleinen Quarzen besteht, kann Flüssigkeit nicht wirklich aufnehmen, sondern klumpt nur zusammen. Vogelsand sollte aus Muschelgrit hergestellt sein. Vogelsand scheint hygienischer wegen des Duftmittels das oft beigemischt ist. Ich halte das für Augenwischerei. Beim Vogelsand mit einen Beimischung von Anis stört der Anisgeruch die feinen Nasen der Rennmäuse nur.

 

Eine Einstreu lediglich aus Sand ist nicht in Ordnung. Im Sand können die Mäuse keine Tunnel und Höhlen bauen weil alles sofort zusammenfällt. Einige Rennmaushalter nehmen Sand ganz zuunterst und füllen mit Kleintierstreu auf.


 

»  Katzenstreu   (halte ich für ungeeignet)

 Katzenstreu

Bei Katzenstreu sollte man darauf achten, dass es ohne chemische Zusätze ist. Das trifft nur für Bio-Steu zu, welches aus rein pflanzlichen Rohstoffen hergestellt und für Mensch und Tier völlig ungiftig ist. Auch die Entsorgung ist unproblematisch, weil das Bio-Katzenstreu ohne Bedenken in den Kompost gegeben werden kann.

 

Immer wieder hört man die Frage ob man Katzenstreu unter die Einstreu mischen soll. Als Käfigfüllung zum Buddeln und Gänge bauen ist es nicht geeignet. Graben im Katzenstreu macht den Wüstenrennern keinen Spaß. Als Beimischung würde ich Katzenstreu ebenfalls nicht nehmen.


Keine Streu mit chemischen Zusätzen!

Katzenstreu mit chemischen Zusätzen nimmt die Feuchtigkeit auf und löst (abhängig vom Produkt) eine chem. Reaktion aus, die der Geruchsbelästigung entgegenwirkt. Von Katzenstreu bin ich nicht überzeugt. Solche Streu enthält oft Chemikalien und wäre beim Verzehr (Anknabbern) nicht gut für die Rennmäuse. Weitere Nebenwirkung: Der für Mäusenasen starke, fremde Geruch könnte Rivalitäten auslösen.

Außerdem sehe ich bei Rennmäusen wegen der geringen Menge von Urin, keine Notwendigkeit für den Einsatz von geruchbindenden Mitteln. Wegen der Geruchsbelästigung Katzenstreu zu nehmen ist also nicht notwendig. Denn auch ohne Katzenstreu riecht man Rennmäuse bei regelmäßiger Käfigreinigung kaum.


 

»  Erde Gartenerde   Gartenerde gehört nicht in den Rennmauskäfig

 Gartenerde

Ich habe schon einmal darüber nachgedacht, ob ganz gewöhnliche Erde für Rennmäuse nicht interessant sein könnte. Bitte bedenke das normale Gartenerde natürlich Insekten, Keime und Pilze enthält. Auch Gartenerde aus dem Handel ist nicht besser und kann sogar Beize und Dünger enthalten. Eine Möglichkeit Keime abzutöten bietet sich im Backofen. Dort kann man die Erde einige Zeit bei hohen Temperaturen 'behandeln'. Dabei wird der Erde auch Feuchtigkeit entzogen und die Schimmelbildung vermieden.

 

Von einer Einstreu aus Gartenerde oder vom Zusatz Gartenerde rate ich ab. Gefahren: Schimmel, Pilze, Sporen, Keime, Insekten, chem. Zusätze (Dünger). Ähnliches gilt übrigens für Torf.



 

»  Zusätze zur Einstreu

Außer Holzwolle und Papier kann man unterschiedliche Zusätze zur Kleintierstreu hinzugeben: Hanf, Kokusfasern, Textilfasern (Nistmaterial Exoten), Heu, Stroh, Hobelspäne und diverse Fertigmischungen, z.B. Waldboden.



a  Waldboden  (Zusatz und Überstreu)

Waldboden Fertigmischung

Eine Fertigmischung wäre z.B. Waldboden. Der Beutel enthält Holzstückchen, Rinde, Nadelholzspäne und Kiefernnadeln.

Ein ähnliches Produkt ist Heide-Überstreu welches ebenfalls Späne und Borke aber zusätzlich Moos enthält.

 


b  Carefresh [Markenname]

Carefresh Einstreu

Abfallprodukt aus der Papierherstellung, flockige Masse. Carefresh ist ein Markenname und wird als Einstreu für Kleintiere und Nager angeboten. Es handelt sich um fasrige Flocken, die bei der Papierherstellung als Abfallprodukt ausgesondert werden, weil noch zu viele grobe Holzfasern enthalten sind.

Wer in der Nähe von Blankenstein /Thüringen) wohnt hätte die Möglichkeit an der dortigen Papiermühle solche Flocken besorgen zu können.

 

Offenbar ist Carefresh im englischsprachigen Raum bekannter als in Österreich oder Deutschland. Ich habe Angebote gefunden, wo ein 50 Liter Beutel für etwa 13 Euro verkauft wird. Die kleineren Packungsgrößen scheinen recht teuer zu sein.

Ich halte es für geeignet, der üblichen Kleintierstreu oder dem Hanfstroh beizumischen, um ein wenig Festigkeit für den Tunnelbau zu erreichen (ähnlich wie mit Baumwollschoten). Tunnel in normaler Einstreu brechen ja immer wieder zusammen, wenn man keine Papierstreifen untermischt.

Mit Genehmigung von Zooplus, (Datum 15.06.2009)
darf ich hier von der Zooplus-Webseite zitieren:


Produktbeschreibung bei Zooplus:

Carefresh kann maximal das Dreifache seines Gewichtes an Feuchtigkeit aufnehmen und ist daher dreimal so langlebig wie konventionelle Einstreu. Sie ist staubfrei und hypoallergen, hygienisch und wurde einer Wärmebehandlung unterzogen, um das Wachstum von Bakterien und Schimmelpilzen einzudämmen. Sie ist außerdem umweltfreundlich - es werden keine Bäume gefällt für die Herstellung dieser Einstreu. Die Einstreu gibt es im 10 Liter Gebinde (6,6 Liter im komprimierten Zustand). Material: Cellulose.

Die Vorteile von Carefresh auf einen Blick:

  • Beseitigt Uringerüche
  • Ruft keine allergischen Reaktionen hervor
  • Leichte Reinigung
  • Staubfrei
  • Sehr saugfähig - saugt mehr als das Dreifache seines Gewichtes an Feuchtigkeit
  • Umweltfreundlich - für die Herstellung von Carefresh wurden keine Bäume gefällt
  • Reicht zwei Mal so lange wie herkömmliches Streu
  • Sicher & hygienisch - wärmebehandelt um die Bildung von Bakterien und Pilzen zu hemmen
  • Nicht aus Recycling-Papier hergestellt - keine Verunreinigungen durch Tinte, Ton oder Chemikalien
© Zooplus Carefresh




c  Pallets

Pallets Einstreu für die Rennmaus

Pallets

Aus Holz und Sägeabfällen gepresste Nuggets. Solche harten Pallets empfehle ich als Einstreu nicht und sehe darin auch keinen Wert als Nagematerial!

Pallets halte ich für nicht geeignet! Viel zu hart und eine so große Notwendigkeit Flüssigkeiten aufzusaugen besteht bei Rennmäusen nicht.

 


d  Baumwollschoten

Baumwollschoten

Baumwollschoten

Baumwollschoten sind aufgebrochene Baumwollfrüchte.

Einige Rennmaushalter schwören auf Baumwollschoten. Ich habe das auch schon ausprobiert und streue ab und an eine Ecke des Terrariums mit Baumwollschoten ein. Am preigünstigsten ist ein 50 Liter Sack

 


e  Holzwolle

Holzwolle

Holzwolle ähnelt einem abgedrehten Span bei der Metallbearbeitung, nur das es sich um einen ganz feinen Holzspan von 'unendlicher' Länge handelt. Sehr gut geeignet um Stabilität in die Einstreu zu bringen.

Rennmäuse lieben Holzwolle!

Quellen: Dort wo Geschirr verkauft wird gibt es Holzwolle als Verpackungsmaterial. Einfach freundlich nachfragen.

 


f  Exotenstreu

Exotenstreu

Exotenstreu ist als Zusatz zur Einstreu gut geeignet. Es besteht aus kleinen Holzstückchen (ca. 1 cm). Den eigentlichen Zweck als Einstreu erfüllt Exotenstreu neben der optischen Aufwertung. Exotenstreu ist natürlich auch ein gutes Nagematerial (wenn sich die Tiere dafür interessieren).

 


g  Spielstreu

Spielstreu Einstreu für die Rennmaus

Spielstreu ist als Zusatz zur Einstreu gut geeignet. Es besteht aus starken Papierstreifen, die wie eine Ziehharmonika gefaltet sind. Spielstreu wird von meinen Mäusen als Nagematerial gesehen und auch zum Auspolstern des Schlafnestes genutzt.

 


h  Kokosfasern

Kokosfasern Einstreu für die Rennmaus

Kokosfasern sind als Zusatz zur Einstreu gut geeignet. Als Kokosfasern werden die Fasern bezeichnet, die aus der äußeren Umhüllung der Kokosnuss gewonnen werden. Kokosfasern wird von meinen Mäusen als Nagematerial gesehen und auch zum Auspolstern des Schlafnestes genutzt.

 



»  Verfahrensvorschlag

Auf die Zusammensetzung kommt es an. Ich habe schon viel experimentiert um die richtige Mischung herauszufinden. Dabei wollte ich erreichen, dass die Tunnel nicht gleich zusammenbrechen und habe verschiedene Materialien gemischt.

Holzwolle
Holzwolle
Einstreu plus Papier
Streu + Papier
untermischen
untermischen
auffüllen
auffüllen
fertig
fertig


Wenn du als Material zur Stabilisierung statt Holzwolle lieber Heu oder Stroh verwenden möchtest bedenke, das diese preisgünstigere Möglichkeit auch Gefahren birgt. Besonders dann, wenn du Heu oder Stroh vom Bauernhof oder aus der Natur verwendest.


Häufig werden mit Heu oder Stroh Milben in das Terrarium verbracht. Diese Fälle häufen sich in der letzten Zeit. Das bedeutet: Unbehandeltes Heu oder Stroh nicht in das Terrarium geben. Auch beim Heu aus dem Zoohandel ist man nie sicher, ob alles milbenfrei ist.


Zur Sicherheit Heu und Stroh immer für 24 Stunden bei -18 Grad in die Truhe!






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