Nagematerial für Rennmäuse
Rennmäuse sind Nagetiere - Tipps zur Haltung von Rennmäusen
» Nagematerial zur Abnutzung der Zähne
Du solltest deinen Rennmäusen jederzeit ausreichend Nagematerial anbieten. Die Nagezähne wachsen recht zügig und müssen regelmäßig Nagearbeit leisten, damit sie in einem ganz normalen Prozess abnutzen. Der Nagetrieb nimmt mit zunehmendem Alter ab, die Zähne wachsen aber nicht weniger schnell. Deshalb muss man sich etwas einfallen, lassen nagefaule Renner zum Nagen anzuregen.
Ich versperre älteren Rennmäusen den Weg in die geliebte Röhre oder den Aufgang zur zweiten Ebene mit Schachteln oder Lebensmittelverpackungen von Zahncremetuben, Nudeln, Keksen oder Reis. Diese Pappe hat genau die richtige Dicke und Härte. Zweige und kleine Äste eignen sich dazu auch. Für Wellpappe können sich meine Renner nicht besonders begeistern. Bei Gitternagen und Scharren in den Ecken kann man Pappschachteln genau am Gitter oder in den Ecken platzieren um die Rennmäuse geschickt abzulenken.
» Nagematerial
» Nagematerial gegen Langeweile
Diese Paketschnur habe ich in einem Billigladen entdeckt. Etwa 60 Meter Bindfaden / Paketschnur mittlerer Stärke. Wenn ich einmal für 2 Tage außer Haus bin lege ich dem 'Mäusesitter' ein solches Knäuel bereit. Damit sind meine Mäuse wirklich eine ganze Zeit beschäftigt.
Preis: 1 Euro
Foto 2
Foto 3
» Nagematerial aus der Natur
Zweige und kleine Äste von Birken, Obstbäumen, Haselnusssträuchern oder Weiden sollte man immer wieder in den Käfig legen. Ein paar Knospen oder frische Blätter können dran bleiben. Die Blätter sollten allerdings das Grünfutter nicht ersetzen.
siehe zu diesem Thema auch:
Nagebox 02 Tipp / Bastelvorschlag
Bei Nadelbaumzapfen gibt es Unterschiede. Tannenzapfen stehen immer aufrecht am Zweig. Die Achse (Spindel) des Zapfens verbleibt am Baum, während die Schuppen einzeln abfallen. Folglich findet man auch keine herab gefallenen Tannenzapfen! Fichten haben hängende Zapfen die als Ganzes herabfallen. Ich würde Kiefernzapfen (Foto) nehmen. (Kiefernbäume sind die mit den langen Nadeln).
Ich empfehle bei der Gabe von Zapfen als Nagematerial ausschließlich bei Kiefernzapfen zu bleiben. Man nennt zwar umgangssprachlich alle Nadelbaumzapfen (und die der Erle) "Tannenzapfen" aber ich halte die Zapfen der Tanne für weniger geeignet. Die Schuppen sind sehr klein, oft sehr weich und sie sind häufig verharzt.
Auf der sicheren Seite ist man, wenn man ausschließlich trockene, bereits offene Zapfen der Kiefer nimmt. Deren verholzte Zapfenschuppen sind schon abstehend und gespreizt.
Außerdem sind diese Zapfenschuppen härter und bieten die den Nagezähnen daher ausreichend Widerstand.
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Natürliches Nagematerial in Form von größeren Ästen ist übrigens gleichzeitig eine tolle Dekoration für das Terrarium. |
![]() Abbildung oben: Säge + Ast eines Kirschbaums |
Um kein Ungeziefer einzuschleppen, das sich auch unter der Rinde verstecken kann, sollte man entsprechende Vorkehrungen treffen. Ich empfehle die Äste für eine Weile bei 80 Grad in den Backofen zu legen. Größere Äste lege ich zum Schutz vor Einschleppung von Ungeziefer 24 Stunden in die Gefriertruhe.
» anderes Nagematerial
» Gefahr des Stckenbleibens
Pappröhren mit geringem Innenduchmesser bergen eine Gefahr. Deine Rennmäuse können stecken bleiben! Lege niemals Röhren in den Käfig, deren Innendurchmesser nicht mindestens 4 cm beträgt. Dabei handelt es sich meißt um Pappröhren von Alufolie, Frischhaltefolie oder Geschenkpapier.
Bericht lesen
» Papier / Zeitungspapier?
Die Renner fressen das Papier nicht wirklich sondern zernagen es nur. Bei hochglanzbedrucktem Papier (oft mehrfarbig, glatt und leicht glänzend) ist das alles noch OK. Bei Zeitungspapier (Tageszeitung und ähnliches) ist die Druckerschwärze nicht so solide fixiert (das bedruckte Papier wird nicht gewalzt). Wenn man drüber wischt hat man Farbe an den Händen. Die Druckerschwärze (auch wenn es heute andere Farbstoffe sind) löst sich leicht ab. Daher sollte man den Mäusen solches Papier nicht als Nagematerial geben.
Am besten geeignet ist immer noch so genanntes Zellstofffließ, wie das saugfähige Papier von der Küchenrolle!
» Fotos Nagematerial + Einstreu (Einsendung von Sandra)
Sandra: Fotos meiner beiden Rennmäuse Kira (mit weißem Kragen) und Shaila. Auf den Fotos sind sie 10-12 Wochen alt.![]() |
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» zu enge Pappröhren
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Meine Kolleginnen sammeln für mich Pappröhren. Darunter waren bisher auch immer die Röhren von z.B. Alufolie oder Frischhaltefolie. Die sind im Durchmesser wesentlich kleiner und der Rand ist dicker. Meine beiden Weiber haben immer etwas länger gebraucht, bis die zernagt waren, bisher. |
Gestern ruft mein Freund, ich soll schnell kommen und Lilly anschauen. Die Kleine hatte sich in die viel zu enge Röhre gequetscht, die Hüftknochen haben dann nicht mehr reingepasst und sie ist bombenfest dringesteckt. Das war ein furchtbarer Anblick. Als ich an die Röhre hingehört habe, hab ich sie röcheln hören. Die Röhre war so eng, dass sie nicht mal mehr richtig atmen konnte. Mein erster Instinkt war sie raus zu ziehen, aber keine Chance. Also haben wir so weit es ging die Röhre aufgeschnitten, den restlichen Karton von Hand aufgedröselt wobei Lilly einmal richtig heftig zugebissen hat. Hätten wir nicht sofort bemerkt, dass sie feststeckt, sie wäre höchstens 10 min später erstickt. Aber ihr geht's Gott sei Dank gut, sie ist völlig munter, hat sich gleich auf die SBK´s gestürzt, die ich auf den Schrecken verteilt hab, hat gesoffen und sich geputzt. Mir war das eine Lehre, ich denk in Zukunft 2 mal nach, was ich zum Zernagen reintu.
Euch wollt ich das zur Warnung sagen. Keine Rollen die kleiner sind wie Klorollen / Rollen von den Küchentüchern (Mindestdurchmesser: 4 cm) ins Aqua geben! Liebe Grüße von der noch etwas geschockten Snow
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Gerbils-Crossing - Mongolische Rennmäuse - www.clickstart.de














































