Mongolische Wüstenrennmäuse

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Ungesund

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Plastik und Farbe - ungesund oder giftig



Mäuse nagen Kunsstoff an

Du überlegst sicher, ob Plastik generell für die Mäuse giftig ist. Ob Plastik der angenagt wird der Maus schaden kann? Da muss man natürlich unterscheiden zwischen:

 Kunststoff mit giftigen 'Ausdünstungen'
 Kunststoff der in den Magen gerät


Beim Nagen wird das Nagematerial ja nicht gefressen oder absichtlich verschluckt. Trotzdem können kleine Teilchen in das Verdauungssystem geraten.

Ob die Plastikteile für Rennmäuse giftig sind kann ich hier natürlich nicht generell sagen. Es gibt Kunststoffe die ungiftig sind und auch keine schädlichen Stoffe abgeben (wie bei Frischhaltedosen). Eine Plastikeinrichtung sollte aus dem selben Material hergestellt sein wie Kinderspielzeug, aus Kunststoff ohne giftige Dämpfe und Weichmacher.



Plastik ist nicht gleich Plastik


 Polyvenylclorid

PolyVenylClorid (PVC) ist giftig! Es wird durch radikalische Polymerisation von Chorethen gewonnen, das auch Vinylchlorid genannt wird. Dieser Stoff ist (wegen des sogenannten Weichmachers) sehr giftig und krebserregend.

PVC kennst du als Bodenplatten oder graue Rohre (Abfluss).



Dr. Maus sagt:

Keine PVC-Rohre in den Käfig legen




 Polyethen / Polyethylen

Polyethen oder auch Polyethylen (PE) ist der industriell am häufigsten hergestellte Kunststoff. PE ist ein bei Zimmertemperatur ziemlich weicher Thermoplast. Ihr könnt mit dem Fingernagel ohne weiteres Kratzer in die Oberfläche eines Gegenstandes aus PE ritzen. Ohne zugesetzte Farbpigmente ist Polyethen durchscheinend, aber nicht völlig durchsichtig. Es sei denn, das Material wird zu einer sehr dünnen Folie verarbeitet. Polyethen schwimmt in Wasser. Das Polyethen ist zäh und dehnbar.

Polyethen kennst Du als Plastiktüten, Gefrierbeutel, Eimer, Wäschekörbe, Getränkekisten, Mülltonnen. Auch Rohre und Kabelisolierungen werden häufig aus diesem Material hergestellt.



 Polystyrol

Polystyrol (PS) ist ein weit verbreiteter, thermoplastischer Massenkunststoff. Er wird in der Regel durch radikalische Polymerisation von Styrol gewonnen. Styrol-Dämpfe reizen Augen und Atemwege. Außerdem hat sich das Stoff im Tierversuch als mutagen erwiesen, d.h. es kann das Erbgut verändern.

Polystyrol in großer Reinheit kann aber sogar als Lebensmittelverpackung verwendet werden. Das heißt, es gibt keine giftigen Stoffe ab.

Polystyrol kennst Du als glänzende Folie z.B. als CD-Verpackung.




Lack und Farbe

Lack und Farbe kann giftig sein!

Wenn Du die Einrichtung Deines Terrariums farbig gstalten möchtest, dann nur wo es für die Mäuse unerreichbar ist. Verwende ungiftige Farben wie die Farben für den Kunstunterricht.

Wenn Du bereits behandeltes Holz für die Einrichtung verwendest, achte darauf das nur Farben verwendet wurden, die den Umweltbestimmungen entsprechen (Umweltzeichen auf der Lackdose). Auf keinen Fall Hölzer die mit Nitrolack oder Holzschutzmittel behandelt wurden.

Soll das Holz für die Aufbauten geschützt werden, dann am Besten mit Lack, der für Babyspielzeug geeignet ist. Beim Öffnen der Dose darf es nicht nach Lösungsmitteln (z.B. Nitroverdünnung) riechen.



Dr. Maus sagt:

Am besten naturbelassene Hölzer benutzen.







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