Kornkäfer
Gerbils-Crossing
Gerbils-Crossing - Mongolische Rennmäuse - www.clickstart.de
Unter Vorratsschädlinge versteht man alle Tiere und Organismen, die an eingelagerten Nahrungsmitteln und Futter der Nutztiere schmarotzen. Vorrangig sind dies Nagetiere (Ratten, Mäuse) und Insekten. Es entsteht ein Schaden durch die Vernichtung der Vorräte und durch die Verschmutzung zum Beispiel durch Kot. Dadurch werden auch nicht gefressene Vorräte ungenießbar.
Betroffen sind vor allem Grundnahrungsmittel wie Getreide, Mehl, Kartoffeln und Reis. Weil das Rennmausfutter sich zu einem großen Anteil aus Getreidekörnern zusammensetzt, kann das auch Futter von solchen Schädlingen befallen werden.
Die Schädlinge werden normalerweise mit dem Futter eingeschleppt. Dabei sind aber üblicherweise keine Käfer oder Motten zu sehen, weil sich lediglich abgelegte Eier der Schädlinge im Futter befinden. Ob das Futter bereits befallen ist, kann man mit boßem Auge nicht erkennen.
Gerbils-Crossing
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Länge bis zu 3 Millimeter
Länge bis zu 3 Millimeter
Ich habe bereits zwei mal Bekanntschaft mit diesen 'putzigen' Tierchen gemacht und das war absolut nicht lustig!
1) Einmal habe ich im Supermarkt eine Packung Kürbiskerne gekauft. Da man ja nur ab und an einen einzelnen Kern verfüttern soll, lag die Packung über einen Zeitraum von mehreren Monaten im Regal. So hatten die Viecher ausreichend Zeit sich vom Ei zur Larve und dann zur Motte zu entwickeln. Weil ich zwar schon mal eine einzige Larve gesehen hatte, das aber nicht zu deuten wusste, schlug nach der Entwicklung der nächsten, folgenden Generation eine Invasion von Dörrobstmotten wie eine Bombe ein.
2) Der zweite Vorfall ereignete sich lange, nachdem ich einen größeren Vorrat an Körnerfutter aus einer offenen Auslage eines Körnersortiments eingekauft hatte. Auch diesen Vorrat musste ich länger lagern und wieder einmal habe ich den Schädlingen ausreichend Zeit gelassen, sich fleißig zu vermehren. In diesem Fall waren es dann Kornkäfer.
Ich hatte das Futter nicht in fest verschließbaren Behältern aufbewahrt. Dabei wäre ein Glas mit Schraubdeckel auch völlig ungeeignet gewesen. Futter gehört in einen Behälter mit dicht schließendem Deckel (am besten mit Gummidichtung) wie bei einer Gefrierdose.
Ich hatte das Futter viel zu lange aufbewahrt oder Futter eingekauft, das bereits sehr lange gelagert war. Gerade bei den offenen Futtertheken im Fachhandel kann man nicht ausschließen, dass das Körnerfutter (zumindest Anteile davon) schon ziemlich lange im Laden sind.
Futter nur in kleinen Mengen einkaufen. Wenn möglich auf das Verpackungsdatum achten. Im Zooladen Augen auf! Wenn dort bereits Motten und Käfer zu sehen sind, gibt es möglicherweise auch Eier im Futter.
Futter gehört immer in fest verschließbare Behälter. Plastiktüten, beschichtete Folien und Behälter mit Schraubdeckel sind kein Schutz vor Verbreitung der Plagegeister. Die Larven und Käfer beißen sich ohne Probleme durch oder kriechen zwischen Glas und Deckel.
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