|
|
In eine eMail gehört (unverschlüsselt) nur, was auch auf eine Ansichtskarte darf oder greift auf gängige Verschlüsselungssysteme (z.B. PGP) zurück. Man verschickt niemals Kettenbriefe per eMail. Kettenbriefe sind im Internet verboten. Normalerweise informiert man seinen Systemadministrator, falls man Kettenbriefe erhält. Zwar setzen alle eMail-Programme die Absenderadresse automatisch in den Nachrichtenkopf jeder abgesendeten eMail, jedoch sollte man am Fußende einer eMail Informationen über sich selber einfügen (mindestens Name, eMail- und evtl. WWW-Adresse). Diese Dateien nennen sich "Signaturen", sollten 4 Zeilen nicht überschreiten. Vorsicht beim Adressieren einer eMail! Manche Adressen sind für eine Gruppe von mehreren Personen eingerichtet. Auch sollte man den unter "REPLY TO" angegebenen Wunsch, an eine andere Adresse zu antworten, ausnahmslos respektieren. Groß- und Kleinschreibung: REINE GROSS-SCHREIBUNG WIRKT SO, ALS OB MAN SCHREIEN WÜRDE, konsequente kleinschreibung zeugt von bequemlichkeit. Wenn man etwas betonen möchte, sollte man die entsprechenden Satzteile in Sternchen setzen ("*Das* ist, was ich meine"). Unterstriche davor und dahinter werden genutzt, um etwas zu unterstreichen ("_Krieg und Frieden_ ist mein Lieblingsbuch"). Man benutzt EmotIcons, um einen Tonfall zu zeigen. Aber man sollte sie sparsam benutzen . Trotz eines EmotIcons sollte man sich im Klaren darüber sein, was man schreibt - ebenfalls unpassend sind Emoticons meistens in geschäftlicher Post. Man sollte eine Mail erst einmal überschlafen, bevor man eine emotionale Antwort schreibt. Wenn auch danach noch starke Emotionen über die eMail existieren, markiert man diese in einer Antwort mit FLAME ON/OFF. Zum Beispiel:
FLAME ON
... möchte ich es mir selbst vorbehalten, meine
eMail-Adresse bekannt zu machen. Deshalb bitte
ich ausdrücklich darum, in Zukunft beim Versenden
von Post an eine Emfängergruppe meine Adresse nur
unter BCC einzutragen!
FLAME OFF
|
|
|
|