websichere Farben
    


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 Verfälschung der Frabdarstellungen

Nicht bei jedem Besucher kann man eine Farbtiefe von 32 Bit voraussetzen. Schon wird aus dem sanften Violett ein kühles Blau.


   Websichere Farben und andere Einflüsse

Den Begriff 'websichere farben' haben sie sicher schon gehört. Er stammt noch aus den Kindertagen der Browser und aus der Zeit, als Grafikkarten noch nicht über die Leistungsfähigkeit der heutigen Technik verfügten. So ganz ignorieren sollte man das auch heute noch nicht.

Ihre Seitenbesucher haben 'das letzte Wort' wenn es um die Darstellung der Farben geht. Unterschiedliche Einflüsse beeinträchtigen die farbliche Darstellung ihrer Webseite:
  • Fähigkeiten der Grafikkarte
  • Einstellung der Farbtiefe durch den Benutzer
  • Monitortyp + Monitoreinstellungen
  • Farbabgleich durch eingebundene Software



   Einstellung der Grafikkarten / Farbqualität:

Hier sehen Sie ein Profil der Einstellungen meiner Besucher für März 2002. Das hat sich zumindest für Europa inzwischen natürlich geändert.

Farbtiefe Prozent Grafik
32 41,01 %
24 10,32 %
16 48,07 %
8 1,42 %
andere 0,18 %



  Theorie

Grundsätzlich gibt es zwei Möglichkeiten, Farben in HTML zu definieren:

1) Durch Angabe der RGB-Werte

Der RGB-Farbwert in hexadezimaler Schreibweise (RGB = Rot-, Grün- und Blau-Wert). Wenn sie hexadezimale Werte angeben, arbeiten Sie Browser-unabhängig und sie haben die volle Freiheit zwischen 16,7 Millionen Farben.


2) Durch Angabe eines Farbnamens.

Zu Anfang waren nur 16 Farbnamen offizieller Standard, später 216.



  Für Mathematiker:

Mit einer 8 Bit tiefen Zahl kann man zwar 256 (0 bis 255) Zahlenwerte definieren, die Differenz zwischen 216 ubd 256 kam durch die Abstufung in 20%-Schritten zustande.


  ... ein mildes Beispiel

... ist die Anzeige


eingestellte Farbe für
32 bit Farbtiefe: #D1B2FE

Darstellung bei
8 bit Farbtiefe
Angezeigt hier: Farbe für Durch Rundung in etwa: #CCCCFF


(Natürlich nur für Besucher mit Farbeinstellungen von mehr als 8 Bit zu sehen)




  Websichere Farben

Für Web-gerechte GIF-Grafiken steht ein Standard-Schema zur Verfügung das von Netscape eingeführt wurde. Nach diesem Schema sind alle Farben erlaubt, deren RGB-Werte durch 51 dividierbar sind.

Diese Werte ergeben sich nicht zufällig! Es sind 20% Abstufungen der jeweiligen Farbhelligkeit für RGB

Prozent       0%       20%      40%       60%       80%      100%
RGB           0        51       102       153       204      255
Hexadezimal  00        33        66        99        CC       FF
R(ot), G(rün) und B(lau) sollten danach also einen der Werte 0, 51, 102, 153, 204, 255 dezimal haben.



Regel ist also:

Farbangaben mit den hexadezimalen Werten
00 33 66 99 CC und FF sind websichere Farben!




  Verfälschung durch Monitoreinstellungen / Monitortyp

"... und das Design? Das sieht total schlimm aus, besonders die Farben!"

Solche Mails bekommt man von Seitenbesuchern, deren Monitor kurz vor dem Bildschimtod steht oder die an den RGB-Einstellungen ihres Monitor geschraubt haben, bis Weiß in einem freundlichen Rosa angezeigt wird. Wer lässt denn mal ein Graustufentestbild auf seinem Monitor anzeigen?

Auch die neuen LCD-Bildschirme mogeln kräftig. Die Farbe ist toll, das Bild gestochen scharf. Bei Grautönen gibts dann doch ab und an Ärger. Leichte Grautöne werden mit einem Rot- oder Blaustich angezeigt. Wie siehts bei ihnen aus? Sie sehen unten eine Grafik in reinen Grautönen. Kritisch ist in der Regel das 3. Farbfeld (rechts neben Weiß).



Was ich hier erklären möchte ist:

Als Webmaster können sie sich 'ein Bein ausreißen', haben aber letztendlich nicht wirklich das letzte Wort bei der Farbanzeige ihrer Web-Präsenz!






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